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17.6.14 - Klebmeister

 

Während gestern der Himmel grummelte, glich die komplette Südstadt einem bunten Ameisenhaufen. Alle eilten durchs Veedel, um einen Logenplatz zu ergattern und auch tatsächlich alle Müller-Tore hautnah erleben zu können. Im Rheinauhafen hetzten 6000 meist junge Menschen zum "Pumpwerk", um dort die deutsche Nationalmannschaft zum Sieg zu jubeln. Währenddessen hatten Holger und Lars, die beiden Jungs im Bild, die Ruhe weg - sie klebten, was das Zeug hält. Die zwölf gläsernen Häuschen auf der Rheinmeile erhalten nämlich - pünktlich zum nahenden Hafengeburtstag am kommenden Wochenende - ein neues "Kleid". 240 Quadratmeter müssen die beiden kleben - ohne Blasen, ohne Falten. "Für einen zwei mal ein Meter großen Bogen brauchen wir zu zweit 30 Minuten", erklärt der Werbetechniker lächelnd, "aber keine Angst, wir werden bis zum Freitag fertig." Mit Hilfe des Taschenrechners weiß ich dann, dass die beiden Jungs insgesamt 60 Stunden kleben müssen. Respekt, Respekt! Die gläsernen Aufgänge zur Tiefgarage dienen dann als Infoquader und geben dann die Geschichten rund um "Siebengebirge", "Hafenamt" und "Kranhäuser" wider.
Wenn Ihr einen Blick darauf werfen wollt, habt Ihr vom 20.-22. Juni die ideale Gelegenheit. Wie schon geschrieben, wird im Rheinauhafen dann drei Tage lang gefeiert - mehr Infos dazu unter "3-Tages-Feier im Hafen". Gerade erfahre ich, dass sich am kommenden Sonntag Frank Schätzing die Ehre gibt und "Von Köln, der Tiefsee und anderen gefahrvollen Orten" liest und erzählt. Wehmütig denke ich an das "Video-Interview" mit dem Südstädter, das meine lieben Kollegen Kathrin Rindfleich und Jens Rosskothen im Dezember 2010 geführt haben. Ach, watt schön! So jetzt gibt's erst einmal einen starken Kaffee, bei dem ich nicht nur den herrlichen Fußballabend Revue passieren lassen kann, sondern mir auch in aller Ruhe meinen heutigen Lunchplatz aussuchen kann. Ich wünsche Euch einen herrlichen Dienstag, Euer Andreas.

 

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